Buch
Neuerscheinung

Eva Altjohann

Leere im Spiegel

Roman

Maria hat alles, was frau sich wünschen kann. Die Männerherzen liegen ihr zu Füßen, beruflich ist sie auf dem Weg nach ganz oben, Geld für sie kein Thema. Trotzdem lässt die Begegnung mit einer alten Frau sie in eine tiefe Krise stürzen. Die Alte hält ihr den Spiegel vor: Wer ist sie eigentlich? Glücklich in ihrem Streben nach Profit und Effizienz?

Wohl kaum. Der Blick in den Spiegel bestätigt es Maria: Sie hat etwas verloren, das einst ihr Markenzeichen gewesen ist, ihre Ausstrahlung. Alle Lebendigkeit in ihren Augen ist einem Ausdruck trüber Leere gewichen – bis sie Lukas begegnet. Der investiert nur wenig Ehrgeiz in seine Arbeit als Anwalt, weiß dafür zu leben und sucht bei Frauen zunächst nur das Abenteuer. Denn er hat Angst vor der Verletzbarkeit, die die Liebe mit sich bringt, dabei immer das Schicksal seines Vaters vor Augen, der an dem frühen Krebstod seiner Frau zerbrochen ist. Wie der Vater möchte Lukas nicht leben und zieht sich aus der Beziehung zu Maria wieder zurück, als sein geliebter Hund bei einem Unfall fast gestorben wäre. Wieder einmal hat Lukas erfahren, wie schnell der Tod sich nehmen kann, was so fest im Leben verankert scheint … gerade als Maria bereit ist, ihre Ideale von Macht und Erfolg aufzugeben und den Gefühlen für Lukas ganz die Tür zu öffnen.

Die Autorin

Ich wurde 1978 in Schwäbisch-Gmünd geboren und wuchs in Lübeck auf.
Für mich war immer klar, dass ich das Familienunternehmen weiterführen möchte, das meine Großeltern nach dem 2. Weltkrieg gegründet hatten. Die Parfümerien waren Mittelpunkt unserer Familie und früh half ich im Lager,
im Büro und bei Neueröffnungen, später im Ver- und im Einkauf.

Nach dem BWL-Studium war ich endlich so weit, tun zu können, von dem ich immer meinte, es sei mein größtes Ziel: Verantwortung in unserer Firma zu übernehmen. 2007 wurde ich Geschäftsführerin.

Eine Erkrankung brachte mich dazu, über mein bisheriges Leben nachzudenken. Habe ich bisher gelebt, was ich leben wollte? Welche meiner Ideen möchte ich noch verwirklichen? Was ist mir wichtig? All diese Fragen bedrängten mich. Ich stellte mich ihnen offen und ehrlich und wusste: Die Antworten würden mein bisheriges Leben komplett auf den Kopf stellen.

Mitte 2012 stieg ich aus dem Unternehmen aus. Ich wollte mich weiterentwickeln, andere Talente leben, Eigenes erschaffen und Menschen bewegen. Als Schriftstellerin kann ich all das miteinander verbinden und eine ganz besondere Verbindung zu meinem alten Beruf herstellen:

Regelmäßig finden in den Parfümerien Schuback Duft-Lesungen statt, bei denen Sie Hauptfiguren und Orte aus „Leere im Spiegel“ gleichzeitig er-hören und er-riechen können.

Der Verlag

Ich stamme aus Süddeutschland und fühle mich den Bergen sehr verbunden, fahre mindestens einmal im Jahr dorthin. Auch als persönliches Symbol begleitet der Berg (im süddeutschen, österreichischen und schweizerischen Raum auch „Bühel“ genannt) mich schon seit langem, stand und steht für mich stets als Bild für einen Weg.

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Um Gipfel im Leben zu erklimmen, führt der Weg meist nicht gerade nach oben. Viel zu anstrengend wäre der direkte Anstieg, oft müssen wir Umwege in Kauf nehmen oder gar ein Tal durchqueren, um ein Stück höher zu gelangen und schließlich unser Ziel zu erreichen. Oder wir stoßen auf Hindernisse und müssen uns entscheiden:

Gehe ich ein Risiko ein, nehme das Hindernis als Ansporn für größere Leistung und versuche es einfach zu überwinden, oder suche ich besser einen Weg um das Hindernis herum und nehme dafür eine weitere Strecke in Kauf? Oder drehe ich gar um und laufe den Berg wieder hinunter? Manchmal wird aus dem scheinbar sicheren und bequemen Weg ein schmaler beengter Pfad, und wir müssen achtsam sein, um nicht zu stürzen. Möglicherweise geht es durch ein Stück Wald, und der Berggipfel ist nicht mehr zu erkennen.

Dann gilt es mutig voranzuschreiten, ohne genau zu wissen, ob wir noch auf dem richtigen Weg sind. Doch schließlich haben wir ihn wieder vor Augen: den Gipfel, unser Ziel. Ab und zu ist eine Pause nötig, um wieder zu Kräften zu gelangen und die Orientierung zu behalten, uns einen Überblick zu verschaffen. Die Pause stärkt und gibt Sicherheit, auch die letzte Wegstrecke unbeschadet zu bezwingen, selbst wenn sie steinig und beschwerlich ist.

Schließlich, ganz oben angelangt, dürfen wir zu Recht stolz auf unsere Leistung sein und empfinden vielleicht eine Mischung aus Freude, Glück, innerer Zufriedenheit und Dankbarkeit, auch Erschöpfung. Doch die Beschwernisse und Qualen des Weges scheinen im Vergleich zu dem, was wir erreicht haben, nichtig und klein. Wir sind an den Schwierigkeiten gewachsen.

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Lebenspfade, die aus sich schließenden und anderen, sich öffnenden Türen erwachsen und die damit verbundene persönliche Entwicklung werden in den Büchern dieses Verlages erzählt werden.

Spenden für alternative Heilmethoden

Ich selbst war von einer Krankheit mit diffusen Beschwerden betroffen. Dennoch erklärte die Schulmedizin mich nach zahlreichen Therapien und Untersuchungen für gesund – obwohl jeder Arzt die Symptome erkannte, nur deren Ursache nicht fand. So bin ich viele Wege gegangen, bis mir schließlich alternative Heilmethoden geholfen haben. Zum Glück konnte ich den finanziellen Aufwand leisten, den es erforderte, mir meine Gesundheit zurückzuerobern. Doch in dieser Lage sind nicht alle Menschen, die mein Schicksal teilen. Den anderen möchte der Verlag einen Teil seines Gewinns zur Verfügung stellen in Form von zweckgebundenen Spenden an die Possehl-Stiftung in Lübeck.

Pressestimmen

Ein bewegendes Erstlingswerk!

Frau im Spiegel

Humor- und gefühlvoll!

Hörzu

Unbedingt reinlesen!
Ehrlich und fesselnd

Bella

… ein berührendes Buch,
das man nicht mehr aus den Händen legen möchte

Beauty Talk

Belletristik fürs Herz und zum Nachdenken

Doris Seitz, Lübeck delüx



Vorstellungen des Romans erschienen in:


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Bühel Verlag
Neuenteilsredder 4
23569 Lübeck



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